April 3, 2010

Mit guten Wünschen – ETB 11/2010

Posted in 2010, Miteinander um 23:10 von bleiglass

Die Serie „Post“ erscheint 2010 wieder mit insgesamt vier Briefmarken, die an zwei Ausgabetagen herausgegeben werden. Hier die ersten zwei Marken.

Die Marken rücken das Medium Brief in das Bewusstsein der Menschen. Die vier sympathisch-illustrativ gestalteten Briefmarken machen aus jedem Brief eine individuelle und fröhliche Botschaft – getreu dem Ausgabethema „Mit guten Wünschen“.

Die Briefmarken stellen jeweils eine weltliche und eine mythologisch-religiöse Art der Kommunikation dar und greifen damit verschiedene Aspekte und Symboliken auf, die in unserer Kultur für den Transport von Botschaften bedeutend sind. Kommunikation ist ein Grundbedürfnis der Menschen und die Übermittlung von Nachrichten ist so alt wie die Menschheit selbst.

Erschien beispielsweise in der altgriechischen Welt ein Regenbogen, so galt dies als Zeichen für eine Botschaft der Götter. Die den Regenbogen personifizierende Götterbotin Iris überbrachte Nachrichten aus dem Olymp und wurde so zur Mittlerin zwischen Himmel und Erde, von den Göttern zu den Menschen.

Seit vielen Jahrhunderten verbinden Schiffe die Menschen rund um den Globus miteinander. Und wenn früher ein Schiff unter vollen Segeln in den Hafen einfuhr, dann hatte es nicht nur Waren sondern auch Kenntnisse über Kulturen und Kontinente aus der überseeischen Welt mit im Gepäck.

Regenbogen und Schiffe waren Boten aus einer fernen und unbekannten Welt und stehen auch aktuell für sehnsuchtsvolle Wünsche. Die Anlässe, Nachrichten zu übermitteln, sind heute so vielfältig wie damals. Die Wege, sie zum Empfänger zu transportieren, haben sich aber stark verändert. Heute ist die Post ein „moderner Bote“. Sie verfügt bundesweit über ein Netz von 100.000 Briefkästen, die es den Menschen ermöglichen, ihre Botschaften jederzeit auf den Weg zum Empfänger zu bringen.

Und eins ist sicher: Egal zu welchen Anlässen, ein liebevoller Brief „Mit guten Wünschen“ kommt immer gut an.

Quelle: Deutsche Post

Anlass: Mit guten Wünschen – Regenbogen und Schiff
Ausgabetag: 11. März 2010 (ETB 11/2010)
Entwurf der Wertzeichen und der Ersttagsstempel: Professor Johannes Graf, Dortmund
Druck:Mehrfarben-Offsetdruck der Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
Größe der Wertzeichen: 44,2 x 26,2 mm

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März 31, 2010

Die Tölzer Leonhardifahrt – ETB 39/2005

Posted in 2005, Miteinander um 23:21 von bleiglass

Mit dem Motiv „150 Jahre Tölzer Leonhardifahrt“ wird die Reihe volkstümlicher Themen fortgesetzt. Das Sonderpostwertzeichen soll dazu beitragen, dieses uralte und liebenswerte Brauchtum einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen.

Die Tölzer Leonhardifahrt

Seit 1855 findet alljährlich am 6. November die Tölzer Leonhardifahrt statt, die Bauern und Bürger zu einer feierlichen Wallfahrt auf dem Kalvarienberg in Bad Tölz zusammenführt. Sie ist eine heimatgebundene Triumphfahrt zu Ehren des heiligen Ross- und Viehpatrons Sankt Leonhard. Als besonderes Beispiel für ein echtes kirchliches- mit der Bitte um Schutz und Segen für Hof und Stall – wie weltliches Fest in Bayern ist der Brauch von tiefer Religiosität und Freude erfüllt, ein Bekenntnis zur Tradition und zum erhaltenen Volkstum.

Das einzigartige Stadtbild von Tölz bietet im Schmuck der bayerischen und Tölzer Farben, unter dem Läuten der Kirchenglocken, mit den festlich geschmückten Wagen, den Klängen der Musikkapellen und dem Geklingel der blank geputzten Prachtgeschirre der Vierergespanne ein einmaliges farbenfrohes Erlebnis. Der Ursprung der Leonhardifahrt geht auf vorchristliche Vorbilder zurück, in denen das Pferd höheren Mächten geweiht war und als besonders gesegnet galt. Sie ist als volkstümlicher religiöser Brauch quellenmäßig bis in das 17. Jahrhundert zurückzuverfolgen.

1718 entstand auf dem Höhenberg eine Kapelle zu Ehren der Gottesmutter und des heiligen Leonhard und dann in unmittelbarer Nachbarschaft die dreigeteilte Kreuzkirche als Krönung des nun „Kalvarienberg“ genannten Berges. Fortan war die Leonhardikapelle das Ziel der Leonhardireiter und -fahrer. Alles in allem ist der Brauch der Tölzer Leonhardifahrt Ausdruck naturhafter Heimatliebe und zugleich eine willkommene Gelegenheit, den Zusammenhalt von Stadt und Land zu bekennen. Er ist eine öffentliche Kundgebung der Heimattreue und des Glaubens des bayerischen Volkes im Isarwinkel.

Quelle: Deutsche Post

Anlass: 150 Jahre Tölzer Leonhardifahrt
Ausgabetag: 3. November 2005
Entwurf des Wertzeichens und des Ersttagsstempels: Manfred Gottschall, Chemnitz
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig
Größe des Wertzeichens: 35,0 mm x 35,0 mm

Die Tölzer Leonhardifahrt

März 28, 2010

Diplomatische Beziehungen mit Israel – ETB 43/2005

Posted in 2005, Miteinander, Politik tagged um 23:14 von bleiglass

Am 12. Mai 2005 jährte sich zum 40. Mal die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel.

Diplomatische Beziehungen mit Israel

Nach äußerst schwierigen Anfängen sind Deutschland und Israel heute im wahrsten Sinne des Wortes Partner, sowohl im Hinblick auf ihre politische Kooperation als auch auf ihre zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit, die sich auf nahezu alle Sachgebiete erstreckt.

Bis heute werden die deutsch-israelischen Beziehungen von zahlreichen Aktivitäten im Jugend- und Schüleraustausch, im Rahmen von Städtepartnerschaften, in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Sport sowie durch enge wirtschaftliche Verbindungen getragen. Die Erinnerung an die Vergangenheit wird immer Grundstein der deutsch-israelischen Beziehungen bleiben. Doch die Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten vor 40 Jahren symbolisiert die Bereitschaft, ein neues Kapitel zu schreiben.

Heute stehen die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland auf einer soliden Grundlage. Sie sind ein fundamentaler Bestandteil der Außenbeziehungen beider Staaten und ein weltweites Symbol der Verständigung. Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums finden, über das ganze Jahr 2005 verteilt, eine Vielzahl von Veranstaltungen sowohl in Deutschland als auch in Israel statt. Sie präsentieren das breite Spektrum der deutsch-israelischen Beziehungen.

Mit Blick auf die Zukunft gilt es, die einzigartigen Beziehungen sowohl auf offizieller als auch auf zivilgesellschaftlicher Ebene durch konkrete Zusammenarbeit zu intensivieren. Ein besonderer Schwerpunkt dieser Aktivitäten muss auf der Beteiligung der jungen Generation liegen. Denn ob das Fundament der deutsch-israelischen Beziehungen, das Adenauer und Ben Gurion vor mehr als fünfzig Jahren gelegt haben, auch in Zukunft tragfähig sein wird, hängt davon ab, ob auch die junge Generation bereit und in der Lage ist, das dichte Geflecht enger persönlicher ebenso wie offizieller Kontakte weiterzuentwickeln.

Quelle: Deutsche Post

Anlass: 40 Jahre diplomatische Beziehungen mit Israel
Ausgabetag: 3. November 2005
Entwurf des Wertzeichens und des Ersttagsstempels: Stefan Klein und Olaf Neumann, Iserlohn
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe des Wertzeichens: 35,0 mm x35,0 mm

Diplomatische Beziehungen mit Israel